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St. Anna Krankenhaus

und St. Johannes Klinik

Akademische Lehrkrankenhäuser der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg

Montag, 15.06.2020

Die Entwicklung des Kindes im 1. Lebensjahr

Nach bereits fast vier vergangenen Monaten fand am Montag, 15.06.2020 nun erstmalig wieder ein Still-Café am St. Anna Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg statt. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sowie die Einhaltung der Abstandsregelungen wurden natürlich entsprechend berücksichtigt, was sehr gut funktionierte.

Physiotherapeutin Frau Siegert hat sich freundlicherweise bereiterklärt, Fragen rund um die Entwicklung des Kindes im 1. Lebensjahr zu beantworten. 

Wie kann ich mein sechs Monate altes Kind beim Sitzen unterstützen?
Darf es überhaupt schon selbst sitzen?
Mit der Beantwortung dieser doch zentralen Fragen rund um die motorische Entwicklung eines Kindes begann Frau Siegert den Vormittag. In diesem Alter darf das Kind auf dem Schoß der Mutter sitzen. Am besten mit guter Unterstützung des Rückens durch die Mutter. Vorab sollte hier ein gutes Training der Rücken- und Bauchmuskulatur erfolgt sein.

Mit drei Monaten kann sich ein Kind in der Bauchlage auf die Ellbogen aufstützen und den Kopf selbst halten, mit sechs Monaten kann es sich in der Bauchlage auf die Hände stützen. Mit neun Monaten lernt es krabbeln und mit einem Jahr kann das Kind stehen. 

Besonderen Wert legte Frau Siegert auf die Tatsache, dass das "Sitzen" nicht als Meilenstein vorkommt, sondern sich die Kinder diese Fähigkeit automatisch durch das Trainieren der Bauchmuskulatur in der Bauchlage selbst aneignen.
Die Bauchlage tagsüber als Trainingseinheit für die Babys – genau das richtige um den Kindern die besten Voraussetzungen für ihre spätere Entwicklung mitzugeben.

Ebenso gab die Physiotherapeutin den anwesenden Müttern Tipps, wie sie ihre Kinder in Bauch- und Rückenlage beschäftigen und zudem auch fördern können. Wie sollten Gegenstände dem Baby nahe gebracht werden? 

„Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es allein tun. Hab Geduld meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengung zu, denn daraus kann ich lernen.“ 

Mit diesem Zitat von Maria Montessori schloss Frau Siegert den Vormittag ab – Kinder sollen von ihren Eltern begleitet werden, alleine ihre Entwicklung zu erfahren und somit auch zu begreifen.

Mit einem kleinen Präsent verabschiedeten sich Sr. Michaela und die Mütter von Frau Siegert und bedankten sich für die äußerst informative und praktisch gestaltete Beantwortung aller Fragen!

Babygalerie

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Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 08.12.2021
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