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und St. Johannes Klinik

Akademische Lehrkrankenhäuser der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg

Montag, 18.11.2019

Schlafen statt schreien

Am Montag, 18.11.2019 begrüßte Sr. Michaela Herrmann Eva Schlenker von der Erziehungs-, Jugend-, und Familienberatungsstelle Amberg im Still-Café am St. Anna Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg.

Zu der Arbeit der Beratungsstelle gehören auch die Schreibaby-Ambulanzen. Diese wurden flächendeckend seit 2008 an 50 Standorten in Bayern zur Vorbeugung von Schüttelschäden beim Baby und Kind eingeführt. Die Beratung ist kostenfrei, freiwillig und kann ohne Überweisung von einem Arzt und ohne medizinische Diagnose erfolgen.

Schlafen statt Schreien – wie sieht das Schlafverhalten eines Babys im ersten Lebensjahr aus? Frau Schlenker informierte die zahlreich anwesenden Mütter über dieses für alle Eltern äußerst interessante Thema und beantwortete anschließend offene Fragen.

Zudem konnte Sr. Michaela Herrmann, Frau Sabrina Stahl und Studienreferendarin Frau Vera Werfel mit Schülerinnen der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung in Sulzbach-Rosenberg im Rahmen des Wahlpflichtfaches "Grundversorgung, Erziehung und Bildung von Kindern" im Still-Café begrüßen.

Am Anfang erläuterte Frau Schlenker einen normalen Schlafzyklus eines Kindes. Er ist gekennzeichnet durch feste Phasen und wird durch das in einer Familie vorherrschende Schlafverhalten grundlegend beeinflusst.

  • Schlafen und Wachsein eines Kindes - gibt es hierzu feste Stundenangaben?
  • Was bedeutet eigentlich Durchschlafen bei einem Baby?

Bei den meisten unruhigen, schreienden Babys mit Einschlaf- und Durchschlafproblemen handelt es sich nicht um ein Schreikind, vielmehr um ein Baby mit völlig normalen altersentsprechenden Bedürfnissen nach Nähe, Grenzen und dem Bedarf nach klarer Struktur im Tagesablauf.

Schlafen können ist nicht angeboren, vielmehr ist diese Fähigkeit ein Reifungsprozess, der von den Babys mit Hilfe ihrer Eltern erst erlernt werden muss.

Hier ist es aber enorm wichtig, dass auch die Eltern ihre Grenzen kennen und sich im oft stressigen Alltag regelmäßig Auszeiten gönnen. Anhand von Smileys erläuterte Frau Schlenker, was Eltern glücklich und was unglücklich macht:

:-) Wertschätzung, Geduld, Mut, Zuversicht, Gelassenheit, Muße

:-( Perfektionismus, Förderwahn, Erwartungen, Stress, Erfolgsdruck

Abschließend betonte Frau Schlenker, dass Eltern sich im Umgang mit ihren Kindern immer auf ihre intuitive elterliche Kompetenz verlassen sollten – ein Baby kann nicht verwöhnt werden – es kann nur auf dem gemeinsamen Lebensweg liebevoll begleitet und unterstützt werden.

Mit einem kleinen Präsent verabschiedeten sich Sr. Michaela Herrmann und die anwesenden Mütter von Frau Schlenker für den äußerst interessanten und lebhaften Vormittag.

Babygalerie

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Letzte Aktualisierung dieser Seite 08.12.2021
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