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Kommunalunternehmen Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach

St. Anna Krankenhaus

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Akademische Lehrkrankenhäuser der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg

Montag, 20.05.2019

Schlafen statt schreien

Am Montag, 20.05.2019 begrüßte Sr. Michaela Herrmann, Eva Schlenker von der Beratungsstelle für Kinder in Amberg im Still-Café am St. Anna Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg.
An die Beratungsstelle ist ebenso die Schreibaby-Ambulanz angegliedert. Flächendeckend seit 2008 wurden diese an 50 Standorten in Bayern zur Vorbeugung von Schüttelschäden beim Baby und Kind eingeführt. Eltern können sich hier auf freiwilliger Basis kostenfrei beraten lassen, es wird keine Überweisung vom Arzt oder eine medizinische Diagnose benötigt.

Schlafen statt Schreien – wie sieht denn nun das Schlafverhalten eines Babys im ersten Lebensjahr aus? Zu Beginn erläuterte Frau Schlenker den normalen Schlafzyklus eines Babys. Dieser ist durch feste Phasen gekennzeichnet und ist durch das in einer Familie vorherrschende Schlafverhalten grundlegend beeinflusst.

  • Schlafen und Wachsein eines Kindes - gibt es hierzu feste Stundenangaben?
  • Wie oft und lange innerhalb eines Tages darf mein Baby schreien, bevor ich Angst vor einem Schreibaby haben muss?
  • Was bedeutet eigentlich Durchschlafen bei einem Baby?
  • Wo und wie kann/soll mein Baby schlafen, so dass es für die gesamte Familie erholsame Nächte gibt?

Bei den meisten unruhigen, schreienden Babys mit Einschlaf- und Durchschlafproblemen handelt es sich nicht um ein Schreikind, vielmehr um ein Baby mit völlig normalen altersentsprechenden Bedürfnissen nach Nähe, Grenzen und dem Bedarf nach klarer Struktur im Tagesablauf. Hier ist es aber enorm wichtig, dass auch die Eltern ihre eigenen Grenzen kennen und sich im oft stressigen Alltag regelmäßig Auszeiten gönnen. Perfektionismus, zu hohe Erwartungen an sich selbst, verbunden mit anschließendem Erfolgsdruck und Stress machen den Müttern den Alltag oft schwer. Eltern erhalten mehr Gelassen- und Zufriedenheit, wenn sie beginnen, auf ihre eigenen Instinkte, Herz und Bauch, zu hören!

Abschließend betonte Frau Schlenker, dass Eltern sich im Umgang mit ihren Kindern immer auf ihre intuitive elterliche Kompetenz verlassen sollten – ein Baby kann nicht verwöhnt werden – es kann nur auf dem gemeinsamen Lebensweg liebevoll begleitet und unterstützt werden.

Mit einem kleinen Präsent verabschiedeten sich Sr. Michaela Herrmann und die anwesenden Mütter von Frau Schlenker für den äußerst interessanten und lebhaften Vormittag.

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Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 08.12.2021
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