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St. Anna Krankenhaus

und St. Johannes Klinik

Akademische Lehrkrankenhäuser der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg

Was ist das EPRD?

Der künstliche Gelenkersatz ist eine große Erfolgsgeschichte der modernen Medizin, insbesondere der Orthopädie. Der Einsatz von jährlich 390.000 künstlichen Hüft- und Kniegelenken gehört zu den häufigsten Operationen, die in Deutschland durchgeführt werden. Gleichzeitig sind aber jährlich 37.000 Wechseloperationen erforderlich. Über die Gründe ist bisher wenig bekannt - das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) will das ändern.

Das Register ist ein Gemeinschaftsprojekt von Ärzten, Kliniken, Krankenkassen und Industrie, das die Qualität der Versorgung mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken weiter verbessern und die Zahl der unnötigen Wechseloperationen senken wird. Das EPRD verknüpft Routinedaten systematisch mit neuen Informationen über den Einbau künstlicher Hüft- und Kniegelenke. Es wertet diese Informationen mit Blick auf die Qualität der Implantate und der medizinischen Behandlung aus.

Welche Ziele hat das EPRD?

Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) will die insgesamt gute gesundheitliche Versorgung von Patienten mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken in Deutschland weiter verbessern. Ziel ist es, eine verlässliche Datengrundlage zu schaffen, um langfristig die Qualität der Produkte beurteilen zu können, das Ergebnis der medizinischen Behandlung zu sichern und die Zahl der Wechseloperationen zu verringern. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere, mehr über die Standzeit künstlicher Gelenke zu erfahren, also die Zeit, in der Implantate bis zu einer Wechseloperation im Körper funktionstüchtig sind.

Der Einsatz von künstlichen Hüft- und Kniegelenken ist eine der häufigsten Operationen in Deutschland. Allein im Jahr 2009 haben sich rund 390.000 Patienten solchen Eingriffen unterzogen. Bei rund 35.000 von ihnen waren Wechseloperationen an Hüfte oder Knie notwendig. Bislang fehlen verlässliche Daten über die Ursachen von Wechseloperationen. Sie können im spezifischen Krankheitsbild des Patienten begründet sein, aber auch in den Operationstechniken oder im verwendeten Implantat. Die Einflussfaktoren auf das Behandlungsergebnis sind vielfältig. Nur eine umfassende, systematisch geordnete Datenbank wie das EPRD vermag diese Wissenslücken fundiert zu schließen. Langfristig soll das Register entscheidend dazu beitragen, die Zahl der Wechseloperationen zu reduzieren.

Derzeit befindet sich das EPRD noch im Aufbau. Voll funktionsfähig ist ein Endoprothesenregister – das zeigen Erfahrungen aus dem Ausland – nach fünf bis sieben Jahren.

Die neue bundesweite Datenbank zur Hüft- und Kniegelenksendoprothetik erspart künftig nicht nur Patienten Leid und Schmerzen, sondern reduziert auch Kosten im Gesundheitswesen. Das belegen Vorbilder aus anderen Ländern. Schweden zum Beispiel betreibt seit Ende der 1970er Jahre ein Endoprothesenregister und hat dadurch die Revisionsrate fast halbiert. Übertragen auf Deutschland kommt das einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag gleich. Und das Jahr für Jahr. Quelle: www.eprd.de

Wir haben uns dafür entschieden an diesem Angebot zur Qualitätsicherung teilzunehmen.

Nähere Informationen zum Endoprothesenregister Deutschland finden Sie unter www.eprd.de.

EndoProthetikZentrum Sulzbach-Rosenberg

Am St. Anna Krankenhaus
Krankenhausstr. 16
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Leiter

Dr. med. Marcin Leszczynski
Chefarzt der Abteilung Unfallchirurgie/Orthopädie am St. Anna Krankenhaus


Letzte Aktualisierung dieser Seite 01.08.2018
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