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Kommunalunternehmen Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach

St. Anna Krankenhaus

und St. Johannes Klinik

Akademische Lehrkrankenhäuser der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg

Das EndoProthetikZentrum stellt sich vor

Liebe Patientinnen und Patienten,

der Verschleiß eines oder mehrerer Gelenke infolge eines Unfalles, einer langjährigen Überbelastung oder aufgrund anderer Ursachen kann zu erheblichen dauerhaften Beschwerden und somit zu einer anhaltenden Beeinträchtigung Ihrer Lebensqualität führen. Der Ersatz eines verschlissenen Gelenkes durch ein Kunstgelenk führt in der Regel zu einem schmerzfreien Leben, einer besseren Mobilität und so zu einer Reintegration in bisher für Sie nicht mehr zugängliche Lebensbereiche.

Wir als EndoProthetikZentrum haben wir uns die optimale operative Versorgung von Patienten mit verschleißbedingten Gelenkerkrankungen zum Ziel gesetzt.

Mit dem Ziel, die Patientensicherheit und Qualität stetig zu optimieren, ist das EndoProthetikZentrum Sulzbach-Rosenberg seit Juli 2015 von „ClarCert‟ als offizielles EndoProthetikZentrum zertifiziert. Es wird das gesamte Spektrum des künstlichen Gelenkersatzes abgedeckt und Endoprothesen nach neuesten medizinischen Erkenntnissen von besonders erfahrenen Ärzten implantiert.

In Deutschland werden jährlich circa 400.000 künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert. Um hierbei eine hohe Qualität der Patientenversorgung sicherzustellen, sind strukturierte Behandlungswege und ein erfahrenes Team notwendig. Dieses wird durch eine externe und unabhängige Zertifizierungsstelle (ClarCert) jährlich kontrolliert. Hierbei handelt es sich um das weltweit erste Zertifizierungssystem im Bereich der Endoprothetik. Es wurde von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) entwickelt.

Bei der Zertifizierung wird der Schwerpunkt auf garantierte Mindestmengen an Operationen, strenge Qualitätsindikatoren sowie die hohe Sicherheit der Patienten mit festgelegten Behandlungspfaden gelegt.

Garantierte Mindestmengen
Jede Operation wird durch einen zertifizierten Hauptoperateur durchgeführt oder begleitet. Als zertifizierter Hauptoperateur kann nur zugelassen werden, wer jährlich mindestens 50 eingesetzte Prothesen in den letzten zwei Kalenderjahren nachweisen kann. Unser Zentrum setzt pro Jahr etwa 400 Kunstgelenke ein.

Strenge Qualitätsindikatoren
Durch die Zertifizierungsstelle werden strenge Qualitätsindikatoren vorgegeben. Diese werden jährlich durch unabhängige Fachexperten überprüft. Falls Komplikationen auftreten, werden diese erfasst und ausgewertet. Durch die ständige Kontrolle der eigenen Arbeit sowie regelmäßigen Besprechungen der Fälle im Team, wird die Qualität der Arbeit kontinuierlich verbessert. Wenn ein zertifizierter Hauptoperateur die Qualitätskriterien nicht mehr erfüllt, verliert er seinen Status. In nicht zertifizierten Kliniken sind keine einheitlichen und vergleichbaren Qualitätskriterien definiert, externe Überprüfungen finden nicht statt.

Überprüfbare Standards der Aus-, Weiter- und Fortbildung aller beteiligten Berufsgruppen. Es erfolgen regelmäßige Schulungen aller Mitarbeiter im Umgang mit den verwendeten Implantaten. Die ärztlichen Mitarbeiter werden planmäßig und konsequent aus- und weitergebildet. Durchführung einer konsequenten Aus- und Weiterbildung der ärztlichen Mitarbeiter und regelmäßige Fortbildungen im Bereich der Endoprothetik sind nachzuweisen.

Hohe Sicherheit der Versorgung
Für unsere Patienten ergibt sich die Versorgungssicherheit aus der Einhaltung hoher operativer Standards, aus strengen Standards im Bereich der Hygiene, der Sicherheit von Medizinprodukten und aus der konsequenten Umsetzung rechtlicher Vorgaben.
Unser Team aus Vertretern der Ärzteschaft, der Physiotherapie und der Pflege erarbeitet für jeden Patienten ein individuelles Therapiekonzept.
Gemeinsam mit internen und externen Kooperationspartnern wird dieses Konzept in der Praxis umgesetzt, um Ihnen Ihre durch die Arthrosekrankheit
verlorene Lebensqualität zurückzugeben.
Durch dieses interdisziplinäre Netzwerk mit definierten Behandlungspfaden ist eine optimale Patientenversorgung möglich.


Sollte es in unserem Zentrum zu Komplikationen oder Schwierigkeiten bei der Patientenversorgung kommen, können die Patienten in ein kooperierende EPZmax verlegt werden. Somit ist die optimale Versorgung auch in schwierigen Fällen sichergestellt.


Unsere kooperierenden EPZmax sind:
Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) Asklepios Klinikum Bad Abbach
Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) Kommunalunternehmen Klinikum Nürnberg
Klinik für Wechsel- und Sonderendoprothetik sowie septische Endoprothetik Krankenhaus Rummelsberg

In unserem EndoProthetikZentrum ist daher eine operative Versorgung der Patienten rund um die Uhr sichergestellt. Die Betreuung unserer Patienten auf der Intensivstation wird an sieben Tage der Woche 24 Stunden garantiert.

Endoprothesenregister Deutschland (EPRD)
Eine Voraussetzung für die Zertifizierung ist die Teilnahme am Endoprothesenregister Deutschland.
Das Endoprothesenregister Deutschland geht auf eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) zurück und wird vom AOK-Bundesverband, dem Verband der Ersatzkassen e.V., dem Bundesverband Medizintechnologie e.V., dem Bundesverband Medizintechnologie e.V. und dem BQS Institut für Qualität und Patientensicherheit unterstützt.
Die Patientendaten (OP-Datum, Prothesentyp) werden an eine bundesweite Registerstelle übermittelt. Die Übermittlung der Daten erfolgt anonymisiert, es besteht keine Teilnahmepflicht. Zukünftig können so Aussagen zur Haltbarkeit von Prothesen und weitere Aspekte der Behandlung beurteilt werden.

EndoProthetikZentrum Sulzbach-Rosenberg

Am St. Anna Krankenhaus
Krankenhausstr. 16
92237 Sulzbach-Rosenberg
Telefon: + 49 9661 520-303
Telefax: + 49 9661 520-269
epz@kh-as.de

Flyer

 
 

Leiter

Dr. med. Marcin Leszczynski
Chefarzt der Abteilung Unfallchirurgie/Orthopädie am St. Anna Krankenhaus

 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite 15.09.2022
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