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Kommunalunternehmen Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach

St. Anna Krankenhaus

und St. Johannes Klinik

Akademische Lehrkrankenhäuser der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg
Chefarzt Dr. med. Marcin Leszczynski (Leiter und Senior-Hauptoperateur des EPZ), Sabine Hirsch (Pflegedirektorin und QMB), Dr. med. Sven Mörk (Koordinator des EPZ)
Chefarzt Dr. med. Marcin Leszczynski (Leiter und Senior-Hauptoperateur des EPZ), Sabine Hirsch (Pflegedirektorin und QMB), Dr. med. Sven Mörk (Koordinator des EPZ)

Mittwoch, 11.07.2018

EndoProthetikZentrum erfolgreich rezertifiziert

Bereits seit mehreren Jahren ist das St. Anna Krankenhaus mit seinem Endoprothetikzentrum unter der Leitung von Chefarzt Dr. Marcin Leszczynski zertifiziert. Planmäßig erfolgte vor kurzem die Rezertifizierung durch „EndoCert“, dem Zertifizierungssystem der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC).
Im St. Anna Krankenhaus werden jährlich ca. 400 endoprothetische Eingriffe durchgeführt, dazu zählen Primäreingriffe genauso wie Wechseloperationen und Fraktur-Endoprothesen.

Das EPZ gewährleistet unter anderem, dass an jeder Gelenkersatzoperation ein sogenannter Hauptoperateur beteiligt ist. Hauptoperateure müssen eine Mindestanzahl an Endoprothetik-Operationen pro Jahr vorweisen und stellen so ihre Erfahrung auf diesem Gebiet unter Beweis.
Auch Struktur-, Prozess- und Aspekte der Ergebnisqualität werden in die Zertifizierung mit einbezogen, um zu belegen, dass die wissenschaftlich belegbaren Vorgaben für eine sichere und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung der Patienten beim künstlichen Gelenkersatz erfüllt werden.
Chefarzt Dr. Leszczynski betont die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Orthopädengemeinschaft Amberg (OGA).
Erfreulich sei es auch, dass mit MUDr. Plesivcak seit diesem Jahr ein weiterer Hauptoperateur aus der OGA zugelassen werden konnte.

Das EPZ Sulzbach-Rosenberg kann somit insgesamt sechs Hauptoperateure vorweisen und das Spektrum der Endoprothetik auch in komplexen Fällen abdecken.
Jeder Hauptoperateur kann dabei seine persönlichen Stärken optimal einbringen, z.B. die Operation mit vorab patientenindividuell hergestellten Schnittblöcken für die Knie-Endoprothetik oder das minimalinvasive Verfahren für die Hüftendoprothetik, für das Chefarzt Dr. Leszczynski sich einen überregionalen Ruf erworben hat.
Bei dem von ihm ausschließlich angewandten Vorgehen wird penibel darauf geachtet, die Muskulatur der Hüfte nicht zu verletzen. Hierzu wird die Hüftendoprothese über eine schon bestehende Muskellücke eingebracht. Dadurch, dass die Muskulatur nicht verletzt wird, kann mit der Mobilisierung noch schneller unmittelbar nach der Operation begonnen werden. Die Lebensqualität wird erhöht und das Thromboserisiko deutlich gesenkt.

Frau Hirsch, Qualitätsmanagementbeauftragte des EPZ, erläutert, dass es in Deutschland zum Ende des Jahres 2017 insgesamt 525 Endoprothetikzentren gibt.
Im Rahmen der verpflichtenden Audits und Zertifizierungen werden bei Nichterfüllung von fachlichen Anforderungen sogenannte Abweichungen festgehalten, die den Status einer „gelben Karte“ haben. Durchschnittlich wird bei jeder Überprüfung mindestens eine Abweichung als Verbesserungspotenzial festgestellt.
Die Prüfer konnten dem EPZ Sulzbach-Rosenberg nun eine so hervorragende Qualität bescheinigen, dass keinerlei Abweichung von fachlichen Anforderungen gefunden werden konnte!

Die Auditoren waren dagegen unter anderem von der konsequenten Umsetzung von Maßnahmen zur Patientensicherheit beeindruckt.

Auch die vorbildliche Einbindung der Hygieneabteilung war den Prüfern ein großes Lob wert.
Beispielsweise werden die Patienten bereits in den Tagen vor dem eigentlichen OP-Termin mit Hygienemaßnahmen zuhause aktiv eingebunden, um das Risiko von Wundinfektionen so niedrig wie möglich zu halten.

Dr. Leszczynski betont, dass das herausragende Zertifizierungsergebnis nicht die Leistung einzelner, sondern eines hochmotivierten Teams darstellt.
Hier seien neben den Ärzten der OGA und dem OGA-Praxisteam vor allem das EPZ-Kernteam, bestehend aus dem EPZ-Koordinator Dr. Mörk, Frau Hirsch als QMB, Frau Franke als organisatorische Ansprechpartnerin und stv. Vorstand Herr Ganzmann zu nennen. Das Kernteam befindet sich in wöchentlichem Austausch, um das EPZ kontinuierlich zu verbessern und weiterzuentwickeln.
Für den Chefarzt und Leiter des EPZ ist es auch entscheidend, dass die Klinikleitung das Hauptaugenmerk auf Qualität richte, auch bzgl. der verwendeten Implantate.
„Es ist wichtig, dass jeder Operateur von dem Material, das er verwendet, hundertprozentig überzeugt ist. Nur so kann unsere hohe Ergebnisqualität mit über viele Jahre zufriedenen Patienten erreicht werden“.

Auch für Dr. Mörk, den ärztlichen Koordinator, sind am Erfolg viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt. „Man könnte neben dem hochqualifizierten Pflegepersonal und dem OP-Team viele weitere Berufsgruppen lobend erwähnen.
Stellvertretend sei die Abteilung Physiotherapie genannt, deren Qualifikations- und Leistungsniveau von den Prüfern explizit herausgehoben wurde.
Ein Physiotherapie-Team wie in Sulzbach-Rosenberg sei woanders kaum zu finden.“
Für Dr. Mörk kommt im Feedback der externen Prüfer der Anspruch zum Ausdruck, den sich das Haus selbst gegeben hat: „Das St. Anna Krankenhaus bietet höchste medizinische Behandlungsqualität. Was uns aber besonders macht, ist der Anspruch, den wir uns darüber hinaus selbst geben: Wir wollen, dass sich unsere Patienten stets sicher und geborgen fühlen können, dass sie freundlich behandelt, ernst genommen und mit ihren Wünschen gehört werden. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sehr gerne für Sie da und versuchen, für Sie jeden Tag noch ein kleines Stück besser zu werden!“

EndoProthetikZentrum Sulzbach-Rosenberg

Am St. Anna Krankenhaus
Krankenhausstr. 16
92237 Sulzbach-Rosenberg
Telefon: + 49 9661 520-303
Telefax: + 49 9661 520-269
epz@kh-as.de

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Letzte Aktualisierung dieser Seite 20.09.2019
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