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Am Montag den 20.04.2026 begrüßte die Stillberaterin Sr. Michaela Herrmann vom Still-Café am St. Anna Krankenhaus die Dipl. Sozialpädagogin (FH) Stephanie Bogner von Donum Vitae.
Im Fokus des Vormittags stand das Thema – Endlich Eltern – geglückter Kinderwunsch ist nicht gleich Wunschkind.
Oft erfüllt sich ein Kinderwunsch nicht so einfach – die beschwerliche Kinderwunschzeit hinterlässt Spuren in der Schwangerschaft und auch wenn das Baby da ist. Lasst uns darüber reden!
Einleitend informierte Stephanie Bogner über die staatlich anerkannte Schwangerenberatungsstelle Donum Vitae, die unabhängig, kostenlos und auch auf Wunsch anonym arbeitet. Das Beratungsangebot umfasst Fragen rund um die Schwangerschaft und Geburt. Betreut werden Frauen, Männer und Familien bis zum 3. Lebensjahr der Kinder.
Der Wunsch ein Kind zu haben ist schon immer ein ganz tiefes menschliches Bedürfnis. Der Zeitpunkt, wann Frauen ihr erstes Kind erwarten hat sich mittlerweile verschoben. In den 70er Jahren waren die meisten Frauen ca. 25 Jahre alt, heutzutage bis zu 5 Jahre später. Faktoren wie längere Ausbildungszeiten, Karriereplanung, der Wunsch nach beruflicher Absicherung sowie Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden als Grund dafür angegeben.
Und wenn es dann „beim ersten Mal“ nicht klappt, trifft es viele Paare völlig unerwartet.
Es werden große Belastungen auf sich genommen, um zum ersehnten Kind zu kommen. Donum Vitae hilft hier in allen Phasen dieser gemeinsamen Reise und unterstützt sie sowohl beim Abschied vom Kinderwunsch aber auch für die Möglichkeit eines Plan B´s.
Aber auch Eltern ohne vorausgegangene Kinderwunschbehandlung sehen sich eines immer größer werdenden Drucks von Beginn der Schwangerschaft bis zur Geburt ausgesetzt.
Oft verläuft diese Reise nicht so, wie sich viele es vorgestellt haben. In unserer immer mehr werdenden virtuellen Welt, oft eine Herausforderung. Man hat das Gefühl, alles falsch zu machen.
Fr. Bogner konnte die Anwesenheit hier routiniert gut beruhigen – ein Mutter-Vaterinstinkt ist zwar nicht angeboren, aber die Eltern dürfen ihrem Bauchgefühl vertrauen!
Und – auch Eltern dürfen mal traurig, schlecht gelaunt sein! Solche Gefühle können und sollen vor dem Kind nicht verheimlicht werden. Viel wichtiger ist, diese zu benennen und sich immer gern angebotene Hilfe als Unterstützung holen!