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Am Montag, 13.04.2026 begrüßte die Stillberaterin Sr. Michaela Herrmann vom Still-Café am St. Anna Krankenhaus die beiden Pädagoginnen Sabrina Gebhard von der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen (KoKi) Amberg-Sulzbach sowie Hannah Kenst von Donum Vitae.
Im Fokus des Vormittags steht die kindliche Resilienz – was unsere Kinder stark macht.
Einleitend informierte Hannah Kenst über die staatlich anerkannte Schwangerenberatungsstelle Donum Vitae, die unabhängig, kostenlos und auch auf Wunsch anonym arbeitet. Das Beratungsangebot umfasst Fragen rund um die Schwangerschaft und Geburt. Betreut werden Frauen, Männer und Familien bis zum 3. Lebensjahr der Kinder.
Anschließend stellt Sabrina Gebhard kurz die Prinzipien und die Leistungen der Beratungs- und Koordinierungsstelle KoKi vor. Neben Informationen und Beratungen zu Themen, die die Elternschaft von der Schwangerschaft bis zur Einschulung betreffen, kann die KoKi auch unterstützende Hilfen direkt in den Familien anbieten. Hebammen und Kinderkrankenpflegerinnen mit einer Zusatzqualifikation können über den Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung hinaus bis zum ersten Geburtstag eines Kindes die Familien aufsuchen. Familienpatinnen stehen den Eltern in schwierigen Lebenslagen zur Seite.
Zu Beginn wurde die Frage gestellt: Was stellen sich anwesenden Teilnehmer eigentlich unter einem starken, resilienten Kind vor?
Hiernach wurden kurz die unterschiedlichen Definitionen aus psychologischer und pädagogischer Sicht erläutert.
Resilienz kann und muss erlernt werden, dennoch hat jedes Baby und jedes Kind auch Eigenschaften, die diesen Prozess mehr oder weniger begünstigen können. Resilienz zu stärken bedeutet nicht, Krisen zu vermeiden, sondern sich diesen zu stellen. Sie entwickelt sich v.a. aus der sozialen Interaktion des Kindes mit seiner Umwelt und seinen Bezugspersonen.
„Resiliente“ Kinder weisen so ein starkes Selbstbewusstsein auf, sind zufriedener und können besser Herausforderungen meistern.
Schützend wirken sich eine gute emotionale Bindung mit mind. einer festen Bezugsperson aus, sowie gesellschaftliche Unterstützung.
Frau Kenst wies darauf hin, dass Eltern von Geburt an ihr Kind stärken können mit Vertrauen, Sicherheit und klarer Kommunikation mit ihrem Kind. Allen Gefühlen dürfen Raum gegeben werden aufgrund beiderseitiger, bedingungsloser Wertschätzung. Eltern zeigen sich als positive und fürsorgliche Vorbilder.